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15. April 2021

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Oma Marta in Masuren   -    2021/2020

   

    Seite 6 (die Seiten 1 - 5 findet ihr in der Unterrubrik von Oma Marta links im Menü

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22. März 2021     -     Nachrichten von Oma Marta  

 

Am 19. März fand der nächste Besuch von Krystyna bei Oma Marta statt.

Krystyna hatte eingekauft und Oma war sehr glücklich über die vielen Lebensmittel.

Auch der neue Kühlschrank war zwischenzeitlich geliefert worden, der Lieferdienst hatte ihn mitten im Zimmer aufgestellt ! und Krystyna hatte Mühe, ihn -zusammen mit Oma Marta- noch einmal umzustellen. Er hat ein großes Fassungsvermögen und nun ist es möglich, auch größere Einkäufe zu verstauen und es kann auch einiges eingefroren werden.

Das ist wichtig, denn es ist nicht gewährleistet, dass regelmäßig jemand für Oma einkaufen gehen kann.

Der Kühlschrank hat inklusive Zustellung 1.098,98 PLN (249 Euro) gekostet, aber die Begeisterung von Oma Marta war unbezahlbar :)

Von den Samtpfoten war keine zu sehen und von den Fellchen nur zwei, Krystyna wird beim nächsten Besuch noch mal genauer nach ihnen schauen. 

Der Winter war für Oma Marta nicht einfach, sie war mehrfach krank und sie sieht müde aus. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie lange das noch gutgehen wird, aber Krystyna hat ein Auge drauf und telefoniert auch wöchentlich mit ihr. 

Mehr können wir leider im Moment von Deutschland aus nicht tun.

 

https://www.tiernotfelle-europa.de/oma-marta-in-masuren/

 

 

 

https://www.tiernotfelle-europa.de/oma-marta-in-masuren/

 

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1. Februar 2021     -     Nachrichten von Oma Marta

 

heute konnten wir Oma Martas Tiere wieder mit Futter versorgen. 

Eine Bestellung von Animonda wurde auf den Weg gebracht mit Trocken- und Nassfutter für die drei Fellchen und vier  Samtpfoten. Die Rechnung beträgt 273,14 €, und das Futter sollte nun wieder für eine Weile reichen.

Ich habe mich dieses Mal für Aluschälchen anstatt Dosen entschieden, da es Oma Marta zunehmend schwerer fällt, die Ringpulldosen zu öffnen - die Kraft in den Händen bzw. Fingern hat leider in letzter Zeit nachgelassen.

Die Aluschälchen sind leicht zu öffnen, das Futter gleitet leicht heraus und die Schälchen sind nachher platzsparend ineinander zu stapeln und somit fällt auch weniger Müll an.

 

Krystyna schrieb mir:

"Liebe Elisabeth, 

ich war noch nicht bei Oma Marta wegen des starken Schneefalls.

Wenn es das Wetter diese Woche zulässt, werde ich zu ihr gehen. Ich habe sie angerufen. Sie hört sich gut an. Ich habe  Informationen darüber gebeten, was sie braucht.

Die beiden neuen Streunerkatzen wurden kastriert und nach drei Tagen in der Klinik wurden sie wieder zu Marta gebracht. Society for Care for Animals hat die Kastration bezahlt, so mussten wir nicht euer Geld für Oma Marta angreifen.

Wir versuchen, den Hund Bombka mitzunehmen, das letzte Mal, als wir Katzen mitgenommen haben, haben wir das auch nicht geschafft. Morgen bestelle ich etwas Kohle für Marta, denn sie geht zur Neige.

Der Ofen heizt gut nach der Reparatur, das Haus ist warm. Marta ist gesund, sie fühlt sich gut.

Sie sagte, dass ihr das Futter für Katzen und Hunde ausgeht.

Leider ist ihr Kühlschrank kaputt, man kann ihn nicht mehr reparieren. Kann ich ihr einen kleinen Kühlschrank kaufen?

Mit freundlichen Grüßen Krystyna"

 

Leider hat Krystyna nicht gesagt, mit welchen Kosten wir rechnen müssen, aber ein Kühlschrank benötigt sie natürlich und so habe ich das OK gegeben. Geld sollte noch vorhanden sein, nachdem ich erst vor 4 Wochen 500 Euro überwiesen habe.

Krystyna wird nach ihrem Besuch bei Oma wieder berichten.

 

DANKE für eure Hilfe ♥

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Besuch von Krystyna bei Oma Marta   -   8. Januar 2021 

 

Krystyna schreibt:

 

"Liebe Elisabeth

Wir waren gestern bei Oma Marta. Wir kamen zurück spät. Wir haben es nicht geschafft, den weißen Hund mitzunehmen, weil Martha hat ihr keine Beruhigungsmittel gegeben. Wir werden und versucht, sie nächste mal mitzunehmen. Es hat sich herausgestellt, dass sie zwei neue Katzen hat. Sie sind ihr zugelaufen und wollte sie nicht wegschicken. Morgen bringen wir sie zur Kastration. Marta ist gesund, sie war sehr glücklich, uns zu sehen. Sie hat sehr kaputte rissige Haut an den Händen und benötigt eine Salbe.

Wir haben geholfen, bisschen saubermachen, in der Wohnung war es warm, es brannte ein Feuer im Ofen. Nach unserer vorherigen Intervention nimmt die Kommune nun systematisch ihren Müll weg.

Ihr Kühlschrank ist im neuen Jahr kaputt gegangen. Und die Haustür kann man nicht mehr schließen.

Es gibt nicht mehr viel Kohle, ich werde herausfinden, wie hoch der Preis für Kohle ist.

Ich sende Fotos und Rechnungen im Anhang.

Liebe Grüße, Krystyna" 

 

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Besuch von Krystyna bei Oma Marta   -   31. Oktober  2020

 

Krystyna schreibt:

 

"Liebe Elisabeth

Irene und ich waren gestern bei Martha. Ich schicke einige Fotos. Ich habe sie gefragt, was sie braucht.

Kleidung:

1.Jacken für den Winter

2. warme Arbeitshose

3. warme Socken

4. Schaumstoff-Stiefel

5. Arbeitshandschuhe

6. Wärmekappe

Wenn Sie einverstanden sind, kaufe ich Kleider und bringe sie zu Marta. Weil sie mir leid tut, trägt sie einen Pullover, und es ist sehr kalt.

Zu Hause werden Sie es auf den Bildern sehen. Martha lässt Sie grüßen. Sie bat mich, es Ihnen zu sagen. Sie sagt über Sie: "Diese gute Dame aus Deutschland".

Wir müssen ihr die weiße Hündin wegnehmen, denn sie hat furchtbar verkrampftes und klebriges Haar.

Wir vereinbaren einen Friseurtermin und bringen sie hin. Ich weiß nicht, ob wir sie zurückgeben werden, denn es scheint ihr gesundheitlich nicht so gut zu gehen.

Wir ließen ihr trockenes Hundefutter zurück, das war alles, was wir bei uns hatten, sie benötigt trockenes und nasses Hundefutter für 3 Hunde und Trocken- und Nasskatzenfutter, Marta hat zwei Katzen, die sehr gut aussehen, sie sind weiblich kastriert."

 

Soweit zum Besuch von Krystyna und Irene bei Oma Marta, von dem Geld, das Sylwia noch hat, möchte Krystyna die Einkäufe für Oma bestreiten.

Wir haben auch gleich mit Zooplus Hunde- und Katzenfutter auf den Weg gebracht, im neuen Jahr werden wir mehr schicken.

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23. Oktober 2020

 

Ein kurzes update zu der Situation um Oma Marta:

 

Krystyna schreibt mir, dass sie auf meine Bitte hin am Samstag, den 31. Oktober -zusammen mit dem Vorstand des Vereins TOZ- zu Oma Marta fahren werden (TOZ ist ein in Szczytno ansässiger Tierschutzverein, der -wie ich erst kürzlich erfahren habe- auch mit dem Tierheim zusammenarbeitet).

 

Krystyna und die anderen Mitarbeiter des TOZ kennen die Situation nicht und werden schauen, wie es Oma und den Tieren geht. Oma war ja Anfang des Jahres krank, hatte sich anscheinend aber wieder erholt.

Die Situation war ja schon im Oktober 2019, als ich dort war, nicht rosig. Oma war auch zu dem Zeitpunkt krank, die Tiere machten keinen guten Eindruck, ich dachte es sei dem Umstand geschuldet, dass Oma krank war, aber anscheinend hat sich seitdem nichts geändert bzw. eher noch verschlechtert.

 

Schon damals hatte ich angeregt, den Tierarzt und -wenn nötig- den Amtstierarzt mit ins Boot zu holen, aber es ist wohl nichts passiert.

Wenn sich abzeichnen sollte, dass die Tiere in schlechtem Zustand sind, wird der Verein TOZ die verbleibenden Hunde und Katzen mitnehmen (ich glaube, es sind noch drei Hunde, und bei meinem letzten Besuch waren es noch 2 Katzen, die wir ja noch haben kastrieren lassen).

 

Krystyna schreibt u.a.: 

"Wir werden eine fotografische Dokumentation aufnehmen und sie dem Distrikt-Veterinärbeauftragten als Organisation der Gesellschaft für Tierpflege übergeben. Wir werden als Vorstand der TOZ gehen. Ich werde dir schreiben, wie die Situation ist, und dir Fotos vom Besuch zusenden."

 

Ich bin unglücklich über die Situation und möchte Oma Marta sicherlich nicht vorschreiben, wie sie zu leben hat, und ich würde sie auch weiterhin unterstützen wollen. Aber wenn sie tatsächlich nicht mehr in der Lage sein sollte, sich um ihre Tiere zu kümmern, dann können wir nicht die Augen davor verschließen, sondern müssen versuchen, wenigstens zum Wohl der Tiere Maßnahmen ergreifen, so, wie wir das in jeder anderen Situation auch versuchen würden. 

Dies kann allerdings nicht unsere Aufgabe als ein deutscher Verein sein, sondern darum wird sich dann der polnische Verein TOZ kümmern.

 

Wir werden sehen, was Krystyna am nächsten Samstag vorfindet, ich werde weiter berichten ...

DANKE für deine Mühe, liebe Krystyna ♥

 

 

 

Mittelverwendung Krystyna

                           2021 - der PLN wird derzeit -je nach Geldinstitut- mit ca. 4,4 umgerechnet

 

 1.843,87 PLN  -  Ende 12/2020 - Rest Übertrag von Sylwia auf Krystyna

 2.243,77 PLN  -  500 € - 06. Januar 2021 - Überweisung via Transferwise

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   4.087,64 PLN

 

     358,06 PLN  -  19.03.2021  -  Biedronka Lebensmittel

  1.098,98 PLN  -  05.03.2021  -  Kühlschrank

     917,47 PLN  -  04.02.2021  -  Kohle 

       75,00 PLN  -  08.01.2021  -  Sklep Gummistiefel   

       77,00 PLN  -  05.01.2021  -  Mütze, Schal

     234,75 PLN  -  05.01.2021  -  Biedronka Lebensmittel

     384,98 PLN  -  05.01.2021  -  Kleidung, Socken etc.

       57,20 PLN  -  05.01.2021  -  Schneeboots

   3.203,44 PLN

 

      884,20 PLN Rest

 

weitere Bestellungen

 273,14 Euro  -   01.02.2021   -    Animonda Nass- und Trockenfutter für Hunde und Katzen

 

 

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 - ab Herbst 2020 kümmert sich Krystyna um Oma Marta -

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- wir danken Sylwia und Edward ganz herzlich für die

in der Vergangenheit geleistete Hilfe für Oma Marta -

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Am 24. Dezember 2019 wurden Sylwia mittels TransferWise 1.025,00 € =  4.342,60 PLN überwiesen.

(für Oma Marta 1.000 € = 4.237,60 PLN und für Tumi 25 € = 105 PLN)

 

Für diese Überweisung wurde von Sylwia für Oma Marta zwischen dem 13.12.2019 - 24.06.2020 folgendes abgerechnet:

 

13.12.2019 -    143,53 PLN - Biedronka

23.12.2019 -    798,50 PLN - OSKAR

14.03.2020 -      90,90 PLN - Spoken

08.06.2020 -    315,00 PLN - Hundfutter

23.06.2020 -    174,00 PLN - AAM

23.06.2020 -    688,00 PLN - AAM

24.06.2020 -    150,17 PLN - Orlen Benzin

24.06.2020 -      33,63 PLN - Lidl

                       2.393,73 PLN

 

4.237,60 PLN  ./.  2.393,73 PLN = Rest 1.843,87 PLN

 

Dieser Restbetrag in Höhe von 1.843,87 PLN wurde Ende Dezember 2020 an Krystina übergeben,

die sich seit Herbst 2020 um die Belange von Oma Marta kümmert. 

 

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Oktober 2020

 

Liebe Freunde und Unterstützer von Oma Marta,

 

ich habe keine gute Nachrichten - ich werde -wie immer- offen zu euch sein und sagen, wie es ist:

 

Wir haben im vergangenen Jahr nicht mehr viel von Oma Marta gehört, Sylwia war im Dezember 2019, im März 2020 und im Juni 2020 noch einmal bei Oma Marta, und heute erreicht mich nach vielen Wochen und mehrfachen Nachfragen bei Sylwia eine Nachricht. - Die Quintessenz aus dieser Nachricht:

 

Sylwia ist nicht mehr willens und in der Lage, uns bei der Hilfe für Oma Marta zu unterstützen.

Es tut ihr leid, doch durch ihre Arbeit im Tierheim ist sie überlastet und ihre Möglichkeiten sind erschöpft.

Sie ist auch enttäuscht, dass von der Renovierung und Edwards harter Arbeit bei Oma Marta anscheinend

nicht mehr viel zu sehen ist. Sie denkt, dass ein Mensch in diesem Alter auch nicht mehr in der Lage ist,

sich angemessen um die Tiere zu kümmern.

 

Obwohl ich das so zur Kenntnis nehmen muss, enttäuscht mich diese Entscheidung.

Was soll aus den verbleibenden Tieren auf dem Hof werden? Wir hatten bei meinem letzten Besuch im Oktober 2019 angesprochen, dass die Anzahl der Tiere (Kühe) reduziert werden muss und dass die verbleibenden Hunde und Katzen wohl im Tierheim besser versorgt wären. Ich hatte zwischenzeitlich auch angefragt, ob man nicht den Tierarzt, der Omas Tiere versorgt, mit ins Boot holen könne ...

Langer Rede kurzer Sinn:

Sylwia wird das Geld, das sich für Oma noch in ihren Händen befindet, an die Person weitergeben, die ich ihr benenne, oder auf das Konto der TNFE zurück überweisen. 

 

Natürlich würde ich ihr gern eine Person benennen, die sich in Zukunft um Oma Marta kümmert, doch wie soll ich das anstellen? - Dorota kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, ich könnte sie nur fragen, ob sie eventuell jemanden kennt, der das übernehmen könnte, ich könnte auch noch Krystyna fragen, aber dann weiß ich auch nicht weiter, denn ich bin 1.250 km entfernt vom Geschehen und spreche zudem kein polnisch.

 

Ich werde jetzt zuerst einmal bei Krystyna und Dorota nachfragen, ob sie jemanden kennen, und wenn ich nächste Woche wieder Zuhause bin, werde ich mich um die Abrechnung kümmern.

Mehr kann ich euch zur Zeit nicht sagen, ich weiß im Moment selbst noch nicht, wie es mit der Hilfe für Oma Marta weitergehen kann.