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31. Dezember 2018

 

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(Weihnachts)-Wunsch von Oma Marta

22. Dezember 2018

 

Ein letzter Wunsch vor Weihnachten:

 

Oma Marta in Masuren geht es nicht gut -

darf sie zu Weihnachten auf eure Hilfe hoffen ? 

 

… dieser Aufruf fällt mir schwer:

 

Es ist 2 Tage vor Weihnachten – bei den meisten ist der Weihnachtsbaum geschmückt, die Geschenke liegen bereit, und es macht sich allerorts Freude breit über das anstehende Weihnachtsfest. Die Familien kommen zusammen, gemütliche, warme Stuben, Plätzchenduft, leckeres Essen auf dem Tisch – es wird gesungen und gelacht, Geschenke werden geöffnet, die Augen strahlen. 

 

Und jetzt sehe ich Oma Marta vor mir, allein in einem maroden, kalten Haus, nur ein einziges Zimmer halbwegs bewohnbar, notdürftig beheizt mit einem kleinen Ofen.

 

Keine warme Stube, kein Plätzchenduft, kein leckeres Essen auf dem Tisch. Oma wird nicht singen und lachen, sie wird keine Gäste haben und sie wird wohl auch keine Geschenke öffnen – ob sie ihr Zimmer wohl weihnachtlich geschmückt hat? – Ich glaube nicht, dass Omas Augen an Weihnachten strahlen werden. 

 

Seit einem Hausbrand vor mehr als 5 Jahren hat Oma Marta es nicht geschafft, wieder auf die Füße zu kommen …das Bild wurde aufgenommen während Sylwias Besuch in der letzten Woche.

Wir hatten Sylwia gebeten, nach Oma zu schauen, weil es keine Telefonverbindung mehr gab. 

Zu dem Zeitpunkt kam gerade euer Futter an für ihre Fellchen und sie hat sich riesig über eure Hilfe gefreut. 

 

Ihre eigenen Schränke aber waren leer - es gab so gut wie nichts mehr zu Essen – Sylwia hat Omas Not gesehen – sie hat sofort reagiert und gleich das Nötigste besorgt. 

Wir wußten nicht, dass es ihr so schlecht geht – nach 5 Jahren regelmäßigen Besuchen haben wir vieles nicht gewußt – eigentlich beschämend – das müssen wir eingestehen. 

 

Noch wissen wir nicht genau, was alles benötigt wird, was repariert werden muss, was die Tiere benötigen (so wußten wir auch nicht, dass sie auch Katzen beherbergt – wir hätten ihr sonst mit den Futterlieferungen auch immer Katzenfutter mitgeschickt). Wichtig ist jetzt vor allem auch ein funktionierendes Telefon – Oma lebt allein, kein Nachbar, der mal vorbeischaut – sollte ihr oder den Tieren etwas passieren, hat sie keine Kommunikationsmöglichkeit mehr. 

 

Ob/wann und inwieweit die Gemeinde nach dem Zeitungsartikel helfen wird, ist ungewiss, aber Oma benötigt die Hilfe jetzt – und zwar dringend. Es gibt viel, das gemacht werden müsste, um ein einigermaßen anständiges Leben zu gewährleisten.

Wir werden uns demnächst vor Ort -zusammen mit Sylwia- ganz genau umschauen und werden vorab versuchen, mit eurer Hilfe zunächst die größte Not für Oma und die Tiere zu lindern. 

 

Helft ihr mit, damit Oma zu Weihnachten wenigstens etwas Hoffnung und Zuversicht gewinnen kann?

 Im Namen von Oma Marta sagen wir von Herzen DANKE für eure Hilfe

 

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Die komplette Übersetzung des Zeitungsartikels liegt uns nun vor,

wir sagen herzlichen Dank an Anne/Grillmeisterin ihre Tochter und Annes Freundin Isabella 

 

Auch Jean hatte sich bereits um den Anfang der Übersetzung bemüht, und Ewa um eine Kurzfassung.

Auch euch beiden herzlichen Dank 

 

Allein in einer abgelegenen Gegend
Die Bedingungen, unter denen Marta Lisowska in der Kolonie Sąpłat lebt, sind sehr lebensfeindlich („rufen nach Rache in den Himmel“). Diese ältere Frau lebt zu Hause in nur einem Zimmer, da der Rest unbrauchbar ist. Es fehlt an grundlegendem Komfort und der Zustand des Gebäudes gefährdet ihre Sicherheit, insbesondere im Winter, wenn die Temperaturen unter null Grad sinken. Marta behauptet jedoch, sie brauche keine Hilfe. Seit vielen Jahren führt Marta die Farm selbst, schaut nicht auf andere und bittet nicht um Hilfe, die sie zweifellos braucht.
„Wo der Teufel Gute Nacht sagt“
Die Kolonie Sąpłat ist einer der Orte, an denen es heißt, dass der Teufel hier gute Nacht sagt [Anmerkung: Redewendung]. Gerade um diese Jahreszeit macht die Gegend einen düsteren Eindruck. Leere, schneebedeckte Felder und überwältigende Stille bedeuten, dass jeder, der in diese abgelegene Gegend geht, diese sehr bald verlassen möchte. In dieser Wildnis lebt Marta Lisowska jahrelang allein. Eine ältere Frau betreibt eine kleine Farm, die 1971 von ihrem Vater übernommen wurde. Sie kümmert sich immer noch um sechs Hunden, die von ihr aufgenommen wurden, und ein paar Katzen, die täglich ihre Gesellschaft leisten. Frau Marta Lisowska kümmert sich um ihre Schützlinge, vergisst sich aber selbst. Bedingungen, in denen sie lebt, schreien nach Rache für den Himmel [Anmerkung: Redewenung]. Ihr Haus muss dringend renoviert werden. Sie belegt nur einen Raum darin, da der Rest unbrauchbar ist. Der Raum, in dem sie übernachtet, bietet einen beklagenswerten Anblick. Die Fenster sind mit Brettern vernagelt und diejenigen, in denen sich noch Fenster befinden, sind nicht dicht. Die Wärmequelle ist ein rauchiger kleiner Ziegelofen. Es ist beängstigend daran zu denken, was passieren wird, wenn die Temperaturen erheblich sinken. Der Wohnung fehlt der grundlegende Komfort und die Errungenschaften der Zivilisation.
Sie bittet nicht um eine helfende Hand
Solche Bedingungen bedrohen die Sicherheit der Frau. Sie behauptet jedoch, dass sie keine Hilfe braucht. Sie spricht auch nur sehr widerwillig über sich und ihr Leben. Erst nach einem längeren Gespräch gibt sie zu, doch einiges zu benötigen: beispielsweise Linoleum für den Boden, einen Topf Farbe und dichte Fenstern. Die Liste der Bedürfnisse ist jedoch viel länger, denn im Haus fehlen auch Türen, einfache Möbel und eine sichere Heizung. Sie selbst sagt, dass sie die Renovierungen im Frühjahr vornehmen will. Sie verheimlicht jedoch nicht, dass es ihr an Geld dafür fehlt. Was sie auf der Farm verdient, muss sie zurücklegen, um Viehfutter zu kaufen. Im städtischen Zentrum der Sozialhilfe wusste niemand über die schlimme Situation dieser armen Frau. Man muss sich nicht wundern, dass niemand etwas wusste, da Oma Marta nie um Unterstützung gebeten hat und nichts sagt. „Ich habe diesen Namen noch nie gehört, obwohl ich für die Region Sąpłat zuständig bin“, bestätigt die zuständige Sachbearbeiterin Wioletta Baclawska, GOPS-Manager. „Es ist schade, dass wir die Situation dieser Dame nicht kannten, weil wir sie damit für das „Noble Parcel“ bewerben könnten und somit die notwendigen Renovierungen hätten vornehmen lassen können.“, fügt sie hinzu.
Solche Leute arbeiten bis zu ihrem Tode
Über die Bedingungen, unter denen die Frau lebt, haben wir auch der Gemeinde von Marianne Szydlik informiert. Sie versicherte uns, dass sie ihre GOPS-Mitarbeiter schicken wird und mit Soltys Saplat darüber sprechen würden, wie sie die Mitbürgerin unterstützen können. „Wir werden versuchen, Hilfe für sie zu organisieren.“, erklärt Frau Szydlik. Es stellte sich heraus, dass Aurelia Lorenz, eine Mitarbeiterin des Bürgermeisters Soltys Saplat, die Situation kennt. „Sie ist eine sehr fleißige, gute Frau, vernachlässigt sich aber selbst.“, sagt sie über das leidenschaftliche Engagement von Marta Lisowska. Sie gibt jedoch zu, dass die gesamte Situation mit dem Zustand der Farm dem auch zuspielt. „Wir haben ihr oft gesagt, dass sie die Farm nicht mehr betreiben soll, aber sie will nichts davon hören.“, sagt Soltys und fügt hinzu, dass ein Marta aber einen solchen Rat nur irritieren. „Ihre Familie kommt urspürnglich aus der Region „Buga“, dies sind sehr ehrgeizige fleißige Leute, die bis zu ihrem Tode arbeiten.“
Ewa Kullakowska
19.12.2018

... von Herzen DANKESCHÖN ♥ allen lieben Spendern

 

♥ Eure Päckchen für Oma Marta ♥

 

... wenn Oma sehen könnte, was hier gerade passiert - sie würde weinen vor Freude!

Ihr seid einfach wundervoll 

 

10. Januar 2019 - 3.160,00 Euro

 

- ich sitze hier und bin ganz gerührt vor Dankbarkeit, während ich eure Päckchen packe.

Ich habe mir gedacht, für jede 10 Euro Spendensumme packe ich ein virtuelles Päckchen für den jeweiligen Spender,

so könnt ihr bildhaft mit anschauen, wie die Päckchen/die Hilfe für Oma wächst :) 

 

 

 

 

zum VERGRÖSSERN bitte anklicken

... Aktuelles von Oma Marta

UPDATE  17. Januar 2019

 

Sylwia hat veranlasst, dass Kraftfutter auf den Hof von Oma Marta geliefert wird. Sie schreibt:

 

"Hallo Elisabeth. Am 14. Januar kauften wir Kuhfutter mit Mineralien und Milchpulver für Kälber.

Zusätzlich habe ich 50 PLN für das Entladen und die Platzierung im Hauswirtschaftsraum von Großmutter Marta bezahlt."

 

Vielen Dank, liebe Sylwia

 

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UPDATE  14. Januar 2019

 

Sylwia schreibt:

 

"Liebe Elisabeth,
zwei Tage lang waren wir unterwegs. Wir haben eine adoptierte kranke Katze und eine kleine Hündin MIMI, die von meinem Mann auf einem zugefrorenen See gefunden wurde, in ihre neuen Zuhause gebracht.
Ich schicke dir ein Foto von der Rechnung für den Kauf eines Baumes für Marta's Großmutter und eine Quittung für Benzin.
Nach einem Gespräch mit Frau Lisowska morgen werden wir Futter für Kühe bestellen. Sie sagt, dass wir im Moment Kleie und geeignete Mineralien brauchen. Wenn wir es schaffen, werden wir auch in einer Woche versuchen, die Kätzchen von Oma zur Kastration zu bringen.
Wir haben 4633,11 PLN zur Verfügung, wenn wir noch Geld benötigen, gebe ich wie gewünscht die Kontonummer an und grüße Sie auch von meinem Mann."

(Sylwia wurde Hilfe bei den Kosten für Diesel zugesagt, da sie jedes Mal 50 km zu Oma fahren muss, um etwas für sie zu erledigen. Die Mittelverwendung ist ganz unten aufgelistet.)

 

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UPDATE  10. Januar 2019

 

Das Brennholz für Oma wurde bereits geliefert, Sylwia schreibt dazu (mit PONS übersetzt, funktioniert besser als google):

 

"Hallo Elisabeth. Gestern hat mein Mann Großmutter Marta 5 Meter Baum geliefert, den er in die Scheune gestellt hat, es ist sehr kalt draußen, umso mehr freuen wir uns, dass wir dank TNFE dieser tapferen Frau helfen konnten, jetzt suchen wir neben dem Transport auch das passende Futter für die Kühe."

 

Es konnte also leider noch kein Heu und Stroh geliefert werden, aber Sylwia und Edward sind dabei, alles zu organisieren.

Wir sagen DANKESCHÖN ♥

 

(Von den bisher eingegangenen Spenden in Höhe von derzeit 3.160,00 Euro für Oma Marta haben wir

1.500 Euro in 6,324 PLN umgetauscht. Dieser Betrag wurde Sylwia zu treuen Händen übergeben.

Von diesem Geld wurden die letzten Einkäufe in Höhe von 744 PLN bezahlt, weiter wird Sylwia von dem Geld Brennholz

und Heu und Stroh für die Kühe kaufen. - Die Belege über die jeweiligen Beträge wird Sylwia per mail schicken, damit wir immer auf dem neuesten Stand der Dinge sind.)

 

 

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UPDATE  8. Januar 2019

 

Von den bisher eingegangenen Spenden in Höhe von derzeit 2.430,00 Euro für Oma Marta haben wir

1.500 Euro in 6,324 PLN umgetauscht. Dieser Betrag wurde Sylwia zu treuen Händen übergeben.

 

Von diesem Geld wurden die letzten Einkäufe in Höhe von 744 PLN bezahlt, weiter wird Sylwia von dem Geld Brennholz

und Heu und Stroh für die Kühe kaufen.

 

Die Belege über die jeweiligen Beträge wird Sylwia per mail schicken, damit wir immer auf dem neuesten Stand der Dinge sind.

 

 

Reisebericht von Anfang Januar 2019 von Ulla:

 

Da Sylwia sich bis zur unserer Ankunft um Oma Marta gekümmert hat, hat Oma mittlerweile großes Vertrauen zu Sylwia aufgebaut.

Das war für uns eine große Hilfe, denn wir mussten auch einen Blick ins Haus werfen können, um uns ein Bild von der Lage machen zu können.

Wir hatten Sylwia vorab eine Liste mit Fragen an Oma Marta gegeben, damit sie schon einiges in Erfahrung bringen konnte.

 

Omas Telefon funktioniert mittlerweile wieder, und somit konnte Sylwia mit Oma telefonieren und erfragen, was am dringendsten benötigt wird.

 

Am Samstag traf ich mich also mit Sylwia, um die Einkaufe für Oma zu tätigen.

Die Liste war lang, als erstes die Lebensmittel wie Zucker, Mehl, Brot, Nudeln, Reis, Mineralwasser, Marmelade, Käse, Wurst usw. usw. .

Dann kamen dazu ein paar warme Arbeitsstiefel, eine gefütterte Jogging-Hose, die sie unter ihrer Arbeitshose anziehen kann, eine warme Jacke für die Wohnstube, eine dicke Wollmütze, ein neues Kopfkissen mit Bezügen und 2 Töpfe (einen für Speisen, einen für die „kleine Wäsche“).

 

Dann fuhren Sylwia, Edward (Sylwias Mann), Klaus und ich vollbepackt zu Oma Marta.

Als wir die Einfahrt hochfuhren, kam uns Oma Martha mit einem Lächeln entgegen.

Ihr Gesicht war blass, der Mantel, den sie trug, war voller Kuhmist, ihre Mütze war viel zu groß, so dass Oma die Mütze mehrmals umgeschlagen hatte, damit sie einigermaßen passte.

Wir konnten sehen, dass sie glücklich war, uns zu sehen.

 

Nach einer langen Unterhaltung bat Sylwia Oma dann, uns ins Haus zu lassen, aber sie lehnte ab.

Aber Sylwia gab nicht auf und sagte Oma, dass wir nur helfen können, wenn wir uns ein Bild von der Lage machen können.

Nach langer Überlegung willigte Oma ein, unter der Bedingung, dass wir keine Fotos machen.

 

Dann öffnete sie zuerst die Haustür, in der ein dickes Loch war, dann die Tür zu ihrer Wohnstube, in der auch ein dickes Loch war.

Und uns allen stockte dann der Atem: - Wir traten ein in ein dunkles, kaltes Loch.

 

Ein Fenster war mit Holz zugenagelt, vor dem  anderen Fester hing ein dicker Vorhang, der halb zugezogen war, damit die Kälte nicht so reinzog. Die Wohnstube war nicht isoliert, der Fußboden besteht anscheinend aus unebenem, gestampften Lehmboden – wir konnten es nicht genau ausmachen. Löcher waren in den Wänden und überall zog es .

 

2 alte Kühlschränke, 1 alter E-Herd und eine alte Gefriertruhe standen in der Wohnstube. Alle diese Sachen waren defekt und somit unbrauchbar. Sie standen noch dort, weil sie die schweren Elektrogeräte nicht allein aus der Wohnstube tragen kann, dafür braucht sie starke Männer, die sie nicht hat.

Ein altes Sofa stand an der rechten Seite der Wohnstube, ein weiteres Sofa direkt vor Kopf. Auf der linken Seite stand ihr angebliches Bett, auf dem ein Hund schlief, und in der Mitte des Raumes steht ein alter, klappriger Küchentisch und zwei wacklige Stühle.

 

Mit einer Taschenlampe entdeckte ich dann ihren kleinen „Kaminofen“, der max. 40 cm hoch ist – dieser ist zum Kochen da (auf dem Ofen stand noch ein kleiner Topf mit einem Rest Suppe) und er muss zudem den ganzen Raum wärmen - dafür ist er aber viel zu klein.

 

Oma sagte, dass sie erst gegen Abend den Ofen anmacht, da sie kaum noch Holz hat. Und abends kann sie sich dann auf dem Ofen ihre Suppe warm machen.

 

Dann musste ich den Raum verlassen, da ich kaum noch atmen konnte. Tränen standen mir in den Augen. - Als ich mich gefangen hatte, ging ich wieder zu Oma und Sylwia, damit wir uns nach dieser ersten, kurzen Bestandsaufnahme in Ruhe unterhalten konnten.

 

Edward verfütterte währenddessen das letzte Heu an die 10 Kühe, Stroh gab es schon lange keines mehr.

 

Klaus warf in der Zwischenzeit einen Blick in die angrenzende Scheune. Das Gebälk scheint noch einigermaßen stabil zu sein und das Dach scheint auch dicht zu sein, allerdings müßte dringend alles, was sich im Laufe der Jahrzehnte angesammelt hat, „ausgemistet“ werden, dann könnte das Brennholz und auch das Stroh und das Heu für die Kühe dort gelagert werden.

 

Oma hat im Kuhstall noch zwei Katzen die kastriert werden müssen und einen Rüden der kastriert werden muss. Da der Rüde Krebs hat, hatte Oma ihn bist jetzt noch nicht kastrieren lassen. Sylwia wird das mit einem TA abklären, ob es medizinisch angezeigt ist, und sie wird sich auch um die Kastrationen der Katzen kümmern.

 

Dann wurden die beiden Autos ausgeladen und Omas Augen strahlten, als sie die vielen Lebensmittel und die schönen Sachen sah, die wir eingekauft hatten und einige Sachen, die noch liebe Spender aus Deutschland mitgeschickt hatten.

Sie bedankte sich immer und immer wieder und dann ging sie auf die neuen Gummistiefel zu. Sie zog ihre alten Gummistiefel aus und schlüpfte in die gefütterten Stiefel. Ihre Mundwinkel reichten fast bis zu ihren Ohrläppchen, so strahlte Oma.

Wie wir sahen, hatte sie in ihre alten Gummistiefel mehrere Plastiktüten gestopft, um ihre Füße einigermaßen warm zu halten.

Dann sah Oma noch die dicke Winterjacke, die eine liebe Spenderin noch rechtzeitig zu Elisabeth geschickt hatte, zog auch die an und strahlte wie ein Kind. Die Jacke und die neuen Gummistiefel passten.

 

Sylwia hat sich bereits nach Holz für Oma und Heu und Stroh für die Kühe umgeschaut, es soll schnellstens geliefert werden.

Edward kennt einige Menschen in der Gegend und wird sich umhören, ob es vielleicht in der Umgebung einen Mann gibt, der für kleines Geld Oma Martha etwas unter die Arme greifen kann, denn körperlich schafft sie viele Dinge einfach nicht mehr, z.B. das Ausmisten des Stalls etc. .

 

Was sie bauliche Seite anbelangt, wird Edward, der sich mit dem Baugewerbe auskennt, die Sache in die Hand nehmen und versuchen, zumindest finanziell die Gemeinde mit ins Boot zu holen, damit zuerst einmal Türen und Fenster ersetzt werden können.

Wir müssen abwarten, was die Verhandlungen ergeben, werden aber sofort berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.

 

 

 

   

 

 

 

      ♥

 

   Oma sagt von Herzen

 

   DANKE für eure Hilfe

  

      ♥

 

Solch einen Holzofen könnte ich mir für Oma Marta vorstellen - da kann sie kochen und sogar backen

In Polen gibt es so etwas sicherlich noch günstiger zu kaufen ... aber zuerst muss natürlich erst einmal der Boden gerichtet/begradigt werden ...

 

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23. Dezember 2018

- unsere liebe Sylwia wird heute noch einmal nach Oma schauen, um sicherzustellen, dass auch etwas "weihnachtliches" zu Essen auf dem wackeligen Tisch steht.

Sie wird schauen, ob die 10 Kühe noch etwas zu fressen haben - wenn nicht, müssen wir schnell handeln.

Katzenfutter muss auch noch besorgt werden - Sylwia wird schauen, wieviele Katzen es sind, und sie müssen dann natürlich auch alle schnellstens kastriert werden ...

Mit eurer Hilfe schaffen wir das, da bin ich mir sicher ♥

 

... Mittelverwendung

14.01.2019 - 1.644,24 PLN - Kraftfutter mit Mineralien + Milchpulver für Kälber, s. update vom 17. Januar 2019

                        50,00 PLN - Entladen

09.01.2019 -    821,08 PLN - Brennholz für Oma, s. update vom 10. Januar 2019

09.01.2019 -    200,09 PLN - Tankfüllung Diesel für Sylwia

07.01.2019 -    744,00 PLN - Einkauf für Oma - Lebensmittel, Kleidung, Töpfe etc., s. update vom 8. Januar 2019

23.12.2019 -        0,00 PLN - Einkauf für Oma - Lebensmittel, s. update vom 23. Dezember 2018

                                           ein Weihnachtsgeschenk für Oma, bezahlt von Sylwia und ihrem Mann