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8. Dezember 2019 

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Masurenfahrt Oktober 2019

... BERICHT

über unsere Spendenfahrt nach Masuren

(durch ANKLICKEN lassen sich die Bilder vergrößern)   

 

16. Oktober 2019   

 

Ihr Lieben, Klaus und ich sind gestern Nacht von unserer Masurenfahrt zurückgekommen.

 

Wir waren beide gesundheitlich angeschlagen, und besonders für Klaus war es eine Anstrengung, denn er musste beide Strecken allein bewältigen, aber auch meine kaputten Knochen fanden diese 14 Stunden auf solch einer Transporter-Sitzbank nicht so prickelnd. - Aber genug des Jammerns:

meine Eindrücke waren vielfältig, zum Großteil trauriger Natur, und nachdem ich alles etwas verdaut habe, werde ich nun nach und nach alle Bilder sichten und das Erlebte für euch aufbereiten.

Masuren - eine wunderschöne  Landschaft, die auch für seine vielen Störche und Kraniche bekannt ist -

ich habe geschaut und geschaut, aber keinen einzigen gesehen, dafür Hektar um Hektar verdorrter Maisfelder.

Aber es war ja auch keine Zeit für Sightseeing - schade ... vielleicht ein andermal ...

 

Beginnen möchte ich nun mit TUMI, der mir sehr am Herzen liegt, und für den ich ganz dringend ein Zuhause suche.

Nicht nur ein schönes Zuhause bei lieben Menschen, sondern ein Zuhause, in dem man diesem Fellchen gerecht werden kann. Er ist eine liebe, sanfte, ängstliche, -fast möchte ich sagen, eine gebrochene- Seele, die viel Zeit und Geduld benötigen wird, um Vertrauen fassen zu können. Ich weiß, es wird schwierig werden, aber ich werde mein bestes geben, um für ihn das weltbeste Zuhause zu finden.

Tumi, ehemals von Oma Marta, hat seine Operation, bei der ihm ein Tumor auf dem Rücken entfernt wurde, gut überstanden. Hier ist es als zweitletzter Eintrag vom Mai 2019 beschrieben, dort findet ihr auch weitere Updates und Videos von dem Bub:

https://www.tiernotfelle-europa.de/medizinische-und-sonstige-hilfe-fuer-hunde-notfelle/ 

 

Im Tierheim ist er -besonders von den Menschen- sehr gestresst. Er lebt mit 2 weiteren Hunden in einem Zimmer der Geriatrie und das funktioniert ganz gut. Wenn die Zimmer geöffnet werden und die anderen rausgehen, traut er sich nach einer Weile auch raus, wenn keine Tierheim-Mitarbeiter zu sehen sind. Wenn die Zwinger gesäubert werden, versteckt er sich in den Büschen. Eigentlich vertraut er nur Sylwia ein wenig.

 

Bei meinem Besuch im Tierheim am Montag habe ich ca. 1 Stunde mit ihm verbracht. Ich habe seine "Locken gezupft" und ihm Lieder vorgesungen. Viele von euch denken jetzt vielleicht "so ein Quatsch", aber ich hatte den Eindruck, es hat ihn irgendwie beruhigt. Zum Schluss lag er nicht mehr mit dem Kopf unter dem Körbchen, sondern hat sich in eine Ecke gelegt und mich "heimlich" immer wieder mal von schräg unten angeschaut.

Sylwia sagt, sie singt oft bei ängstlichen, traumatisierten Hunden, es scheint beruhigend zu wirken und den Streßpegel herunterzufahren.

 

Tumi wird auf ca. 8 Jahre geschätzt, was seine Größe anbelangt, so liegt sie zwischen 45 und 53 cm. Es wurde 3 x versucht zu messen, aber er verkrümmt sich vor Angst, zieht die Beine an, knickt ein etc., so dass eine ganz genaue Messung im Moment nicht möglich ist.

 

Ich möchte euch von Herzen bitten: Helft mir, das weltbeste Zuhause für Tumi zu finden

- der liebe Bub hat es so sehr verdient.

  

... ich habe Angst - du tust mir doch nichts, oder ? Magst du mir vielleicht ein liebes Zuhause geben?

 

... oh Schreck, da kommt jemand, was mache ich nur? - Schnell zurück in mein Zimmer, da bin ich sicher.

Oh, die Tür ist zu - wo soll ich mich denn jetzt verstecken? Schnell aufmachen, da bin ich sicher. 

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HERZLICH WILLKOMMEN bei OMA MARTA  

 

Am Samstag (12. Okt.), dem ersten Tag nach unserer Ankunft, sind wir zu Oma Marta gefahren.

Das Begrüßungskomitee steht schon bereit, als wir die Türen des Transporters öffnen.

Zwar sehr scheu und kaum mit dem Fotoapparat zu erwischen, wird doch alles misstrauisch beäugt :)

Die beiden Kätzchen waren leider so scheu und so schnell, dass sie bildtechnisch nicht zu erwischen waren.

 

Oma war krank, ich konnte es nicht genau herausfinden, aber es hat etwas mit ihren Nieren zu tun.

Sie war müde und erschöpft, aber sie hat sich sehr über unseren Besuch gefreut.

Es lag viel Arbeit vor uns ...

 

... aber ich glaube, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Sylwia bittet euch, einzutreten, wir gehen in den Flur und dann rechts in Oma Martas Zimmer,

 

dort bewegen wir uns einmal ringsum im Uhrzeigersinn ...

 

Sylwia und Edward haben das Zimmer auf "wohntauglichkeit" getestet und waren sehr zufrieden,

und Oma Marta war überaus glücklich über das schöne und gemütliche Ergebnis.

 

 

Von ganzem Herzen DANKE für eure Hilfe für Oma Marta.

 

Besonders, nachdem ich jetzt erfahren habe, dass Oma den letzten Winter über die Nächte im Kuhstall geschlafen hat, weil es im Haus Minustemperaturen hatte, bin ich glücklich, dass sie in diesem Winter nicht frieren muss.

 

Ihr habt es möglich gemacht

 

 

 

... so könnte ich die Berichterstattung über den Besuch bei Oma Marta jetzt enden lassen, aber ich befürchte, dass es auf Dauer bei Oma Marta kein Happy End geben wird. - Es macht mich sehr traurig.

Ich war der Meinung, dass die katastrophalen Verhältnisse, in denen sie lebt, von dem Brand von vor ca. 8 Jahren herrühren, und dass sie einfach keine Kraft und kein Geld mehr für einen Neustart hatte. 

Nachdem ich alles selbst in Augenschein genommen und etwas mehr erfahren habe, stellt sich das für mich nun etwas anders dar. Ich kann nicht sagen, wann sich das Blatt für Oma Marta gewendet hat, oder ob sie schon immer so gelebt hat, aber seitdem wir sie unterstützen, und sicherlich schon weit vorher, befindet sich der Hof in katastrophaler Unordnung. Müllberge wohin das Auge reicht (auch die ganzen vergammelten Möbel und weiterer Unrat, den Edward aus dem Haus geholt hat, um das Zimmer bewohnbar zu machen, lag noch direkt vor dem Haus. Auf meine Nachfrage hin hieß es, es würde ein großes Müllauto kommen, um das abzuholen - wann, das konnte ich nicht erfahren. Aber um den ganzen Müll zu entfernen, der sich auf dem Hof über Jahrzehnte angesammelt hat, bräuchte es wohl 20 solcher Müllautos).  

Was ich auch nicht wusste: im Haus, in dem es ja nur dieses eine jetzt bewohnbare Zimmer gibt, gibt es keinerlei Wasseranschluss. Es gibt auf dem Hof nur einen einzigen Wasseranschluss, und der befindet sich in der kleinen "Milchkammer" etwa 30 Meter entfernt vom Haus und besteht aus einem Schlauch, der aus der Wand kommt. Ich habe so etwas noch nie gesehen.

Ich befürchte, Oma Marta kennt nur noch ein Leben im Dreck. Wie ich oben schon sagte, hat sie den letzten Winter die Nächte im Kuhstall verbracht, weil es im Haus zu kalt war. Es tut mir in der Seele weh, mir solch ein Leben vorzustellen.

Ich befürchte auch, dass wir sie mit der "Verschönerungsaktion" überfordert haben und sie damit gar nicht umgehen kann. Sylwia meinte, dass wir wohl in 6 Monaten nichts mehr von dem wiedererkennen würden, was wir an dem Samstag gemacht haben. Diese Vorahnung habe ich auch, denn als Klaus und ich den Flur und dann das Zimmer betraten, war ich schon sehr traurig, den Zustand des erst neu renovierten Zimmers zu sehen. Wir haben erst einmal 2 Stunden geputzt.  Die neuen, von den Hunden bereits zerbissenen Fenstergriffe haben mich erst überlegen lassen, ob ich die mitgebrachten Gardinen überhaupt anbringen soll, aber ich habe alles mit so viel Herzblut vorbereitet und dachte, vielleicht, wenn sie sieht, wie schön und gemütlich es sein kann, wird sie nicht direkt aus dem Kuhstall ins Zimmer laufen, sondern ihre "Siebenmeilenstiefel" im Flur ausziehen. Aber auch die Hunde springen vom Misthaufen direkt ins Bett - 

es ist eben kein normales Leben, so, wie wir es kennen, das Oma Marta führt.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich bin traurig, dass sie ihr Leben so verbringen musste und ich weiß nicht, ob sie sich noch an etwas anderes gewöhnen kann. Es ist natürlich auch sehr schwierig, ohne Wasseranschluss im Haus. Stellt euch das mal vor, für uns eine Selbstverständlichkeit, sich die Hände (und alles andere) jederzeit waschen zu können.

Ich mache mir im Moment viele Gedanken, ob Oma Marta -bis auf die Hilfe mit Lebensmitteln und Futter für ihre Tiere und die Tierarztkosten- noch weiter zu helfen ist. Ganz ehrlich - ich weiß es nicht.

Edward hatte überlegt, eine Leitung von der "Milchkammer" bis zum Haus zu legen. 30 Meter, die so tief in die Erde gelegt werden müssen, damit es im Winter frostfrei bleibt. - Das kann Edward gar nicht leisten, schon gar nicht jetzt, wo der Winter bald beginnt.

Sylwia wird Oma Marta natürlich weiter begleiten, und wir werden sehen, wie sie die neue Wohnsituation annimmt.

Zumindest wird sie in diesem Winter nicht frieren müssen, denn dank eurer Hilfe konnte dieser schwere gusseiserne Ofen (den sie sich gewünscht hat) angeschafft werden, der die Nächte über die Wärme gut hält und für sie ein großes Glück bedeutet.

Oma hat zur Zeit noch 3 Hunde und 2 Katzen, dazu ca. 10 Kühe und einige Kälbchen, die während unseres Besuchs noch auf der Weide waren (es ist auch in Masuren zur Zeit noch warm). Aber besonders bei den Lebensbedingungen der Katzen wäre es mir lieber, sie hätte keine.

Was mir auch Sorge bereitet, ist die Tatsache, dass sie viele Dinge gar nicht zu verstehen scheint. Z.B., dass es keinen Sinn macht, den Katzen eine geöffnete 800 g Dose Hundefutter vor die Nase zu setzen, aus der sie sich dann selbst bedienen sollen und etliche andere Dinge in der Art, dass ich mir die Frage stelle, ist es wirklich so, wie andere behaupten, dass sie von der Intelligenz her Probleme hat, Dinge zu begreifen, oder ob vielleicht schon eine beginnende Demenz vorliegt ?

Im Grunde genommen kann ich die Gemeinde nun ein wenig verstehen, die es lieber sähe, wenn Oma Marta sich in den -sicherlich wohlverdienten- Ruhestand zurückziehen und die Tierhaltung aufgeben würde.

Aber das käme für sie niemals in Frage - sie wird weitermachen, bis sie eines morgens einfach nicht mehr aufwacht.

 

Liebe Freunde von Oma Marta, das ist die traurige Wahrheit, die ich euch nicht verschweigen wollte. Ich könnte noch so viel schreiben, aber was würde es nützen? Wir werden sehen, wie es um Weihnachten bei Oma Marta aussieht, Sylwia wird sich natürlich um entsprechende Lebensmittel für das Weihnachtsfest kümmern.

 

 

 

 

 

... ich habe lange mit mir gerungen, ob ich das Bild einstellen soll,

aber ich denke, es ist wichtig, damit ihr euch eine ungefähre Vorstellung davon machen könnt, wie Oma Marta nach dem Brand lebt/gelebt hat.

Wir haben ja nur 1 Zimmer und den Flur hergerichtet, und vielleicht könnt ihr anhand dieses zweiten Zimmers erahnen, welche Arbeit es Edward gekostet hat, in dem einen Zimmer und dem Flur alles so herzurichten, wie ihr es oben auf den Bildern seht:

alles neu: Türen, Fenster, Decken, Wände, Kacheln, Elektroleitungen, Estrich, Malerarbeiten, Fußbodenbelag, im Flur die Türen gestrichen etc. .

Ich finde es schon unglaublich, was Edward unter diesen widrigen Umständen allein geleistet hat.

DANKE, lieber Edward, das hast du so wunderbar für Oma hergerichtet.

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18. Oktober 2019

 

Am Sonntag (13. Okt.) ging es weiter zu Dorota, wo wir zum Mittagessen eingeladen waren.

Wir wurden herzlich empfangen von Dorota und ihrem Mann und von Dorotas Mama und der Oma.

 

Wie schon im Vorfeld berichtet, erwartet Dorota Anfang Februar ihr erstes Kind, aber zur Zeit ist sie "arbeitstechnisch" in keinster Weise beeinträchtigt und bewältigt ihre Arbeit im Auffanglager wie gewohnt. Ein Teil der älteren "HelferKinder" 

ist inzwischen mit den Hunden sehr vertraut, und der Umgang  mit ihnen und die Versorgung klappt schon reibungslos.

Das ist auch wichtig und gut, denn Dorota wird sicherlich im Winter für ca. 3 Monate ausfallen.

Beim Mittagessen sprachen wir auch über viele allgemeine Themen (Dorotas Mama spricht etwas deutsch, den Rest haben wir über den DeepL-Übersetzer gemacht). Dorota erzählte, dass sie nicht mehr bei der Bank arbeitet, der Weg war einfach zu weit und die Benzinkosten zu hoch. Sie arbeitet jetzt als Betreuerin in einer Einrichtung für behinderte Kinder - die Entlohnung allgemein ist nicht so hoch, und wenn sie noch die monatlichen Benzinkosten abzieht, bleiben ihr noch ca. 370 Euro im Monat - wahrlich sehr wenig -  auch für Polen  :(  - aber so hat sie auch etwas mehr Zeit für die Hunde.

Allgemein scheinen sich in Polen unter der PiS-Partei nur die Einkommen für Rentner (etwas) und Familien mit Kindern (sehr) verbessert zu haben, und aufgrund der vielen Versprechen hat diese Partei es ja auch bei der Wahl am 13. Oktober  wieder geschafft.

Aber zurück zur Auffangstation: der Beton an der Kante zu den Zwingern war u. a. wegen des ständig herabtropfenden Regens rissig geworden. Man hat nun Regenrinnen angebracht und ein weiteres Stück vor den Zwingern neu betoniert, um dem vorzubeugen. Die Gemeinde hat zwar glücklicherweise das Material bereitgestellt, Arbeiter wollten sie jedoch keine zur Verfügung stellen, und so hat Dorotas Mann alles in Eigenregie machen müssen. Generell ist Dorota so ziemlich allein gelassen mit allem, was die Auffangstation betrifft. Zwar ist es offiziell die Auffangstation der Gemeinde, aber Unter-stützung in Form von Arbeit wird seitens der Gemeinde nicht geleistet.

Aktuell müssen 2 neue Hütten in Auftrag gegeben werden, die den winterlichen Temperaturen trotzen können. 

 

Eine kleine ramponierte muss ersetzt werden und aufgrund der vielen Hunde, die zur Zeit beherbergt werden müssen, fehlt mindestens noch eine zweite Hütte. Dorota hat schon bei dem Zimmermann angefragt, der die "alten" Hütten mit

der innen liegenden Isolierung gebaut hat, für 100 Euro das Stück könnte er sich gleich an die Arbeit machen.

Wir haben die Hilfe zugesagt, und ich hoffe, dass wir das Geld zusammenbekommen.

Dorota kümmert sich zur Zeit um wieder einmal viel zu viele Hunde, die Station ist voll, aus dem Grund musste sie die 4 MaisfeldWelpen auch bei sich Zuhause unterbringen, 3 davon haben bereits ein schönes Zuhause gefunden, der 4. ist zur Zeit noch bei Dorota und wartet auf ein schönes Zuhause.

Die Hunde in der Auffangstation sehen -trotz der unschönen Lebensumstände- sehr gepflegt aus und der Ernährungs-zustand ist gut, auch Leni, der wir immer das Nieren-Spezialfutter schicken, machte einen guten Eindruck - sie hat allerdings immer noch etwas Scheu vor Fremden.

Wir sind dann alle losgezogen auf den täglichen Spaziergang, und die Hunde waren völlig außer Rand und Band, als sie von der Leine gelassen wurden. Es war schön anzuschauen, wie sie sich alle untereinander vertragen haben.

Es gibt nur 3 etwas schwierigere Hunde, die hinterher einzeln ausgeführt werden.

 

 

Dorota leistet gute Arbeit, die leider seitens der Gemeinde keine große Anerkennung findet.

Aber ich bin der Meinung, sie kann sehr stolz darauf sein, was sie dort schon mit viel Herzblut für so viele arme und kranke Hunde erreichen konnte, und ich bitte im Namen von Dorota weiterhin ganz herzlich um eure Unterstützung

 

Zusammen ging es auf den täglichen Spaziergang (der -bis auf die Wochenenden- im Winter leider nicht täglich gewährleistet ist, aufgrund der frühen Dunkelheit), und alle hatten riesigen Spaß. 

 

 

Zaungäste

 

LENI sagt  ♥ DANKE  ♥ für ihr Spezialfutter

 

Zurück im Auffanglager 

 

... die neue Regenrinne an der Längsseite der Anlage und die neuen Betonsockel an der Längsseite und der Schmalseite ...

 

 

... erinnert ihr euch noch, wie schrecklich es einmal ausgesehen hat?

Ohne Dach, ohne Schutz vor Regen, Kälte, Hitze, kein Sichtschutz von der Straße her ...

- all das haben wir zusammen mit eurer Hilfe geschafft  

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19. Oktober 2019

 

Am Montag (14. Okt.) ging es gleich weiter, wir haben den ganzen Tag im Tierheim verbracht.

Wir wurden herzlich begrüßt von der Tierheim-Leitung Krystyna und Marylla. Krystyna, die vorher in der Stadtverwaltung für das Tierheim verantwortlich war, ist in Rente gegangen und kümmert sich nun als Ehrenamtliche um den Ablauf im Tierheim. Im Zuge des Neubaus der Sozialstation/Krankenstation wurde auch ein Internet-Anschluss vorbereitet, der mittlerweile in Betrieb genommen wurde. Somit ist es Krystyna nun möglich, schneller auf Anfragen zu antworten. Natürlich besteht nach wie vor das Übersetzungsproblem, das vieler zusätzlicher Nachfragen bedarf und z.T. sehr zeitaufwändig ist.   -   Aber der Reihe nach:

Zuerst einmal wurde ausgeladen, die Freude war wieder riesengroß, vor allem die Menge an Katzen-Naßfutter und Gastro-Intestinal-Futter hat Begeisterung hervorgerufen. Das Gastro-Futter für die SorgenFellchen (288 Kg) war auch kurz zuvor eingetroffen, Animonda hatte zusätzlich 12 große Beutel hochwertiges Katzen-Trockenfutter als Beigabe dazugelegt  : )

Die Blutzuckermessgeräte haben großen Anklang gefunden, und über die vielen Medikamente von der lieben Monika hat man sich riesig gefreut. Es waren einige Kartons dabei mit Erste-Hilfe-Kästen, Kartons mit Kleidung, Näpfe, Körbchen etc. und natürlich auch Kaffee und Süßes für die Mitarbeiter.

Nach dem Ausladen hat Klaus sich einen Sitzplatz inmitten der Spenden gesucht und die kleine Mamuska hat ihn "bewacht"  und ist nicht von seiner Seite gewichen  : )

Obwohl die "Stamm-Mannschaft" der Mitarbeiter aus nur 9 Personen besteht, ist es beeindruckend zu sehen, was sie leisten. Da ich den ganzen Tag im Tierheim verbracht habe, konnte ich mir einen guten Überblick über die Arbeitsabläufe verschaffen.

Zur Zeit befinden sich -aufgrund der letzten Kittenschwemme- mehr als 150 Katzen und Kitten im Tierheim,

die Zahl der Hunde beläuft sich im Moment auf "nur" etwas über 200, denn vor allem Sylvia leistet wundervolle Vermittlungsarbeit für Hunde und Katzen im Tierheim. Sie ist dort seit 17 Jahren ehrenamtlich tätig, und ihr Herz schlägt vor allem für die Senioren. Und auch die Tatsache, dass Krystyna nun -seit sie in Rente ist- sich nicht mehr um die Belange der Stadt, sondern ausschließlich um das Tierheim kümmern kann, ist für alle Bereiche hilfreich.

Im Zuge eines Tierheim-Rundgangs mit Krystyna konnte ich mir auch anschauen, wo ein Großteil des Strohs gelagert wird. Es handelt sich dabei um das Gebäude der alten Kläranlage, direkt neben dem Tierheim (es wurde eine neue Kläranlage direkt neben der alten gebaut, ich konnte jedoch keinerlei Geruchsbelästigung feststellen). Der Rest lagert direkt am Tor vom Tierheim und auf einer der Freilaufflächen für die Hunde.

Krystyna hat erzählt und erzählt, aber leider hatte sich die Übersetzerin bereits verabschiedet, und so habe ich nichts von dem verstanden, was sie gesagt hat - was ich ihr dann auch versucht habe, in deutsch zu erklären - na ja, ihr könnt euch vorstellen, welchen Sinn das gemacht hat   : )  - aber ich konnte alles sehen und mir meinen Reim darauf machen ...

 

 

Die erste Station war das Katzenhaus bzw. die verschiedenen Katzenstationen. Es befinden sich normalerweise um die

120 - 150 Katzen im Tierheim, die Zahl ist allerdings seit ein paar Monaten aufgrund der vielen Kitten angestiegen.

Es ist schön zu sehen, wie entspannt und zutraulich die meisten Samtpfoten sind.

Jeden Tag wird sauber gemacht, Toiletten gesäubert, Laub geharkt etc., und die meisten haben keine Berührungsangst oder Angst vor den Gerätschaften, obwohl es sehr viele unterschiedliche Charaktere gibt. Laute und leise, übermütige, schmusige, unsichere ... machen kommen auf dich zu und umschleichen deine Beine, maunzen und schauen dich mit ihren großen Augen an, und man hat das Gefühl, sie sagen: Bitte, bitte, nimm mich mit.

Es gibt in den Freigruppen auch ein "KatzenKino" :)  Eine Freigruppe ist direkt neben dem Auslauf der Geriatrie, von wo manche -aufgereiht auf einem Hochsitz- ganz interessiert die Aktionen der Senioren beobachten. Die Senioren haben sich an die Kinobesucher gewöhnt und ignorieren sie größtenteils. Manchmal zeigt ein Senior Interesse und schnuppert, die Katzen lassen sich davon aber nicht beeindrucken ... :)

Es gibt verschiedene Stationen: der erste Anlauf für die Samtpfoten ist immer die Quarantänestation (dort haben wir nur  von außen durch das Fenster schauen können), nach 2 Wochen Quarantäne geht es dann in eine der 3 Freigruppen, bzw., wenn noch eine Krankheit besteht wie Schnupfen etc., oder, wenn sie noch weiter aufgepäppelt werden müssen, geht es zuerst noch auf die Krankenstation. Es gibt verschiedene Freigruppen und speziell noch einen Kittenbereich. Für diesen Bereich wurde das Katzenhaus mit Gehege, in dem sich vorher Niunia befand (eine auf FeLV positiv getestete Samtpfote, die Anfang September 2019 vermittelt wurde) nach umfangreicher Säuberung/Desinfektion etc. umgebaut und steht nun den Kitten/Jungkatzen, die ohne Mama gekommen sind, zur Verfügung. Auch, wenn die Situation an sich einen traurige ist, ist es schon teilweise lustig, mit anzusehen, wie sie herumtollen und spielen. Auch hier zeigen sich die unterschiedlichen Charaktere schon deutlich. Es gibt kleine freche Derwische, jederzeit zu einer Schandtat bereit, die sich dir ohne zu zögern nähern, und es gibt die noch unsicheren, die erst einmal alles aus der sicheren Entfernung beobachten.

Es ist offensichtlich, dass die Samtpfoten gut behandelt werden, und dass die Tierheim-Mitarbeiter versuchen, es ihnen -trotz der widrigen Umstände- so schön wie möglich zu machen.

Gefüttert wird hauptsächlich mit Trockenfutter, für "ziepfende" Samtpfoten wird auch Naßfutter gegeben, die Kitten bekommen KittenNassfutter und später KittenTrockenfutter. Und dann gibt es noch eine Samtpfote, die auf Nierenfutter angewiesen ist. Wie ihr vielleicht wisst, versuchen wir auch hier zu helfen.

 

... Impressionen quer Beet :) ...

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als nächstes folgt der Bericht über die Hunde ...

... ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. So viele Eindrücke - so viele Zwingerreihen - so viele Hunde.

Hinter dem Eingang des Tierheims steht ein containerartiger Raum, der früher sowohl als Krankenstation, Büro, Toilette, Mitarbeiter-Aufenthaltsraum und Kochstelle diente !

Durch den seitens der Behörden geforderte Bau der neuen Sozialstation, (Mitarbeiter-Aufenthaltsraum mit Toilette und Dusche) mit Krankenstation für die Hunde und anschließendem Büro hat es sich räumlich etwas entspannt. 

Im Winter, wenn "Not am Mann" bzw. "Not am Fellchen" ist, können dort noch Welpen -ggf. mit Mama- unterkommen.

 

Im "Container" wird nach wie vor für die Hunde gekocht. 2 riesige Kochtöpfe, so, wie man sie sich in Großraumküchen vorstellt, ich schätze, mit einem Fassungsvermögen von vielleicht 150 - 200 l stehen auf den Kochstellen. Gekocht wird entweder mit Reis, Nudeln oder noch 2 weiteren Bestandteilen (deren Namen ich leider vergessen habe), dann kommen Enteneier und Putenfleisch dazu (beides von Geflügelfarmen aus der näheren Umgebung), dann frisches Gemüse und noch Kräuter, gesammelt im Sommer, dann frisch dazu gegeben bzw. getrocknet für den Winter.

Zum Füttern wird dann der Inhalt der Kochtöpfe in große Kunststoff-Behältnisse umgefüllt, die mit Schubkarren in die jeweiligen Zwingerreihen gefahren werden.

Gefüttert wird 2 x täglich, im Winter, wenn die Temperaturen zu eisig sind, wird (auch) mit Trockenfutter gefüttert.

 

Es gibt etliche verschiedene Ausläufe für die Hunde, jeder Hund geht sommers wie winters mindestens 2 x täglich in den Auslauf, und es ist faszinierend mit anzuschauen, wie das funktioniert.

Dafür sind 3 Mitarbeiter notwendig: MA 1 positioniert sich in der entsprechenden Zwingerreihe, wo die Hunde, die "dran" sind, in ihren Zwingern warten.  MA 2 positioniert sich am Tor des großen Auslaufs, von dem aus noch weitere 3 Tore in kleinere Ausläufe gehen. MA 3 positioniert sich innerhalb des großen Auslaufs an einem der 3 weiteren Auslauf-Tore.

MA 3 entscheidet, welcher Hund in welchen Auslauf soll und schreit ganz laut diese Zwingerzahl. MA 1 öffnet die Tür des entsprechenden Zwingers und die Hunde (meist 3-4) preschen die Zwingerreihen entlang durch einen Teil des Tierheim bis zu dem Tor, bei dem MA 2 vor dem großen Auslauf wartet, um sie einzulassen. Die Hunde schießen regelrecht in den großen Auslauf und MA 2 schließt das Tor zum großen Auslauf, die Hunde werden von MA 3 weitergeleitet in einen der kleineren Ausläufe. Sobald die Tür zu dem kleinen Auslauf geschlossen ist, schreit MA 3 die nächste Zwingerzahl und 

MA 2 öffnet den großen Auslauf und MA 1 öffnet den gewünschten Zwinger - und die nächsten Hunde preschen durch die Zwingerreihen in den großen Auslauf und von dort in die getrennten kleineren. 

Das ganze wiederholt sich, bis die komplette Zwingerreihe geleert ist, und die Hunde in dieser Reihe alle im Auslauf sind.

Alles passiert rasend schnell, und es ist alles so eingespielt, nicht nur bei den Mitarbeitern, sondern vor allem bei den Hunden, dass man nur fasziniert zuschauen kann. 

Und so geht das den ganzen Tag, Zwingerreihe um Zwingerreihe, bis jeder Hund mindestens 2 x im Auslauf war - auch im Winter. Und während die Hunde im Auslauf sind, werden deren Zwinger gesäubert. Das hat natürlich den Vorteil, dass man ganz anders und vor allem schneller saubermachen kann, als wären die Hunde im Zwinger.

Leider haben die meisten Zwingerreihen kein Dach und die Hunde sind somit im Winter den harschen Temperaturen ausgesetzt und im Sommer der sengenden Sonne. Finanziell wird das auch in nächster Zeit nicht zu ändern sein - wenn überhaupt jemals. 

 

Die Senioren bewohnen die separate Geriatrie-Station mit eigenem Auslauf, dort befinden sich immer ca. 15 Senioren, die aufgrund ihres Alters oder diverser Gebrechen nicht am normalen Tierheim-Alltag teilnehmen. Dieses Gebäude kann im Winter beheizt werden und bietet Schutz vor den eisigen Temperaturen. Die "Belegschaft" wechselt ständig, entweder aufgrund trauriger Umstände (Tod) oder glücklicher Umstände (Vermittlung). Für die Senioren, die keine Aufnahme mehr in der Seniorenstation finden und besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, steht in der Nähe des "Containers" noch ein weiterer beheizbarer Raum mit 2 Abteilungen für insgesamt 6 Senioren zur Verfügung. Dort sind sie immer unter der direkten Aufsicht der Tierheim-Mitarbeiter.

 

Die neue Krankenstation, die der Sozialstaion angegliedert ist, ist ein Segen für die Tiere, die sich nun dort nach Operationen oder sonstigen Krankheiten in Ruhe und Wärme erholen können. Bei meinem Besuch waren 3 der 6 Buchten belegt, alles war sauber und es wurde öfter nach ihnen geschaut.

 

Ich war erstaunt, wie ruhig es allgemein zuging. Die Tiere sind an die Mitarbeiter gewöhnt und bellen kaum, wenn die Mitarbeiter durch das Tierheim gehen. Aufregende Dinge, wie z.B. der Auslauf und die Essensausgabe werden z. T. durch bellen freudig begrüßt, und auch die Anwesenheit von Fremden wird natürlich "angekündigt".

 

Die Tiere allgemein zeigen keinerlei Angst oder Furcht dem Personal gegenüber, im Gegenteil, sie versuchen immer, eine Streicheleinheit zu erhaschen, und es war mein Eindruck, dass die Mitarbeiter den Tieren sehr zugetan sind.

Leider ist es so, dass einige der Hunde ziemlich ungepflegt sind, besonders in Zeiten des Fellwechsels, aber angesichts der Tatsache, was die wenigen, die dort beschäftigt sind, den Tag über leisten müssen, um die Grundbedürfnisse der Hunde und Katzen zu stillen, kann ich verstehen, dass keine Zeit bleibt, um sich stundenlang um die Fellpflege eines einzelnen Hundes zu kümmern - so traurig es auch ist.

 

Alles in allem ziehe ich ein positives Fazit aus meinem Besuch im Tierheim und kann euch versichern, dass die Tierheim-Mitarbeiter sich viel Mühe geben, um den Tieren ihr im Grunde erbarmungswürdiges Leben etwas lebenswürdiger zu gestalten, und dass eure Spenden hier wirklich einem guten Zweck dienen.

 

... Impressionen quer Beet :) ...

 

 

 

 

... und diese 4 Fellchen suchen ganz dringend ein liebevolles Zuhause:

 

 

TUMI, den ich ganz oben  bereits ausführlicher beschrieben habe

 

 

MICKI, der vor kurzem sein Herrchen -der ihn gut behandelt hat- durch den Tod verloren hat und nun im Tierheim selbst ganz verloren ist. - Er ist ein lieber, ganz schüchterner und scheuer Bub, ca. 10 Jahre alt, der so gern wieder ein liebevolles Zuhause hätte. Sylwia wird mir noch genauere Informationen zusenden ....

 

 

Die UNZERTRENNLICHEN: MAMUSKA mit dem Stummelschwänzchen und STEFANEK, der Pechvogel 

Die beiden Senioren möchten unbedingt zusammenbleiben, was eine Vermittlung natürlich fast unmöglich macht. Trotzdem gibt Sylwia die Hoffnung nicht auf - wie heißt es doch in dem Lied: Wunder gibt es immer wieder -

es wäre so schön, wenn es auch auf diese beiden noch zutreffen würde.

Stefanek hatte Pech, er geriet vor kurzem in eine Rangelei und seine Schnauze hat dabei Schaden erlitten. Der Tierarzt sagt, es kommt wieder in Ordnung. Auch zu Mamuska und Stefanek wird Sylwia noch genauere Informationen senden.

 

 

 

ENDE des Berichts

.

...  VORBEREITUNG

 

 

10. Oktober 2019   

- so, ihr Lieben, das meiste ist geschafft, einige Kartons werden morgen noch verladen, die Werkzeugkiste muss auch noch mit, dazu einige Hunde- und Katzenkörbe, Katzen-Toiletten, Katzenstreu, ein Staubsauger und natürlich unsere Reisetaschen.

Mehr ist leider nicht möglich, zwar könnten wir noch mehr Kartons unterbringen, aber die Gewichtsgrenze ist erreicht.

Allein das Katzenfutter schlägt mit ca. 450 Kilo zu Buche, und die Kartons sind zum Großteil sehr schwer und Tisch und Stühle sind massiv und bringen so einiges auf die Waage.

 

Die nächsten 6 Tage sind wir "auf Tour" und nicht zu erreichen - ich melde mich, wenn wir zurück sind.

Bitte drückt uns die Daumen, dass auf unserer Spendenfahrt nach Masuren alles klappt.

 

DANKE für eure Hilfe ♥

 

27. September 2019  

 

Liebe Masuren-Freunde,

 

am 11. Oktober geht es wieder los: Klaus und ich

gehen auf Spendenfahrt nach Masuren.

 

Auf unserer Reise wollen wir

- Oma Marta,

- Dorotas Auffanglager und natürlich das

- Tierheim in Szczytno besuchen.

 

Bei Oma Marta wollen wir die Renovierung zu Ende bringen, dafür haben wir schon viel Vorarbeit geleistet.

Mit euren Spenden konnten Sylwia und besonders

Edward schon sehr viel erreichen, wir haben noch so einiges im Gepäck und es fehlt nicht mehr viel, um Oma im kommenden Winter ein menschenwürdiges Zuhause

zu "bescheren".

Auch für Sylwia und Edward ist natürlich ein "DANKESCHÖN" mit dabei für die große Mühe, die

sie sich gemacht haben.

 

Bei Dorota wollen wir uns die Fellchen im Auffanglager anschauen, sie wird ja aufgrund ihres Zustands in den nächsten Monaten nicht so anpacken können .... weiterer Text siehe unter "DOROTA"

 

Im Tierheim werden wir ganz viel Katzenfutter abladen, dazu wieder ganz viele Sanitätskästen, auch 3 Blutzucker-messgeräte für die Tierärzte. Dann für die "Sozialstation" der Mitarbeiter eine große Kiste Süßes und Kaffee und viele Kartons mit Kleidung für die Tierheim-Mitarbeiter. 

 

So einiges habe ich bereits eingepackt und teilweise in der Garage gelagert, und um einen Überblick zu behalten und euch teilhaben zu lassen, werde ich die Bilder davon hier einstellen - Diese "Galerie" wird nach und nach ergänzt ... 

 

(also bitte stört euch nicht an den vielen Bildern, aber ich orientiere mich daran, was ich schon eingepackt und in die Garage getragen habe und was noch fehlt)

Wir fahren ca. 2.500 km hin und zurück, die Kosten für Diesel und Maut belaufen sich auf ca. 400 Euro -  0,16 Euro pro Kilometer

 

 

... und mit ihrer großzügigen Spende in Höhe von 100 Euro

hat unsere liebe Kati Nilo bereits 625 km = 1/4 aller Fahrtkosten abgedeckt!

Wir sagen ganz herzlichen Dank für diese tolle Transporthilfe ♥

 

 

... und die nächsten 125 km hat die liebe Regine Hopf übernommen

und auch hier bedanken wir uns ganz herzlich für die Transporthilfe ♥

 

 

... weitere 100 km wurden von der lieben Elke Ernenputsch und dem kleinen Leo 

übernommen - ganz lieben Dank den beiden ♥

Oma Marta - DANKE für eure Hilfe ♥

... einen tollen, stabilen Tisch mit Stühlen konnte ich schon ergattern, mein Schwiegervater Karl wird die Tischplatte noch einmal abschleifen und neu versiegeln. Viele Kleinigkeiten sind dabei, denn das Zimmer von Oma soll ja nicht nur "bewohnbar" sein, sondern "wohnlich" werden ☺ Schmutzfangmatten sind auch schon besorgt.

  

Und noch 2 wunderbare Spenden erreichten mich:

 

 

 

 

 

Herrn Hezel vom örtlichen Bauklotz Hezel hatte ich nur um einen Wasserkessel gebeten.

Tatsächlich hat er viele schöne Sachen zusammen-getragen:

- neben dem Wasserkessel zusätzlich noch Villeroy und Boch Kaffeetassen, Leonardo Gläser, Nachtmann-Kristallschalen, ein Küchenset mit Schöpfkelle, Pfannenwender etc. .

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

 

Auch hier sagen wir ganz herzlich DANKESCHÖN

für die Hilfe.

 

 

 

Herr Kiderlen von der örtlichen Apotheke Kiderlen wollte für Oma Marta ein Wohlfühlpaket zusammenstellen, kam aber dann zu dem Schluss, dass wir -bis auf Seife und Handcreme, die er dazugelegt hat- doch besser alles vor Ort besorgen sollen, und zwar das, was Oma Marta sich wirklich wünscht - 100 Euro hat er zusätzlich für diesen Zweck gespendet -

 

Für diese Hilfe sagen wir ganz HERZLICHEN DANK.

 

 

 

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Dorota - DANKE für eure Hilfe ♥

Bei Dorota wollen wir uns die Fellchen im Auffanglager anschauen, es scheint auch neu betoniert zu werden, denn der alte Beton ist stellenweise schon so zerbröckelt, dass es eine Verletzungsgefahr für die Hunde darstellt.

Wir haben zwei große Säcke Nieren-SpezialFutter für Leni mit im Gepäck, dann noch für das nächste Frühjahr 15 Stück Seresto Floh- und Zeckenprophylaxe, dazu gibt es noch 3 Blutzuckermessgeräte für die Tierärzte.

Das Welpenfutter für die MaisfeldWelpen hatten wir ja schon vorab geschickt, um den größten Hunger zu stillen, und auch das Leberfutter für die arme Milva mussten wir voraus schicken, denn bis zu unserer Ankunft hätte es zu lange gedauert.

Natürlich darf ein großes Paket Süßes für Dorotas  fleißige HelferKinder nicht fehlen und noch einen kleinen Beutel mit Schmuckstücken für "ihre Mädchen", wie Dorota sie nennt.die Helfer. 

Dorota wird ja aufgrund ihres Zustands in den nächsten Monaten nicht so anpacken können, der kleine Franciszek wird im Februar erwartet :) , und da ist sie besonders auf die Hilfe "ihrer Kinder" angewiesen - 

Und für den kleinen Franciszek haben wir natürlich auch eine Kleinigkeit eingepackt.

 

40 Euro für die Untersuchung/Impfung der letzten beiden Maisfeldhunde werden wir in bar übergeben,

und auch 220 Euro für 4 Kastrationen, die von der lieben Gisela von Freunde von Vierpfötchen gespendet wurde -

DANKE, liebe Gisela, dass du immer da bist, wenn Not am Mann bzw. Not am Fellchen ist ♥

Die Rechnungen für diese 4 Kastrationen und die Kosten für die Maisfeldhunde werden nachgereicht.

Weiter werde ich noch 100 Euro für die Akutversorgung von Milva übergeben, sie hat bereits mehrfach eine Infusion bekommen - es geht ihr nicht gut. Auch hierfür wird separat eine Rechnung erstellt.

 

3. Oktober 2019

- heute kam folgende Nachricht:

  

Hallo Elizabeth ich bin Franciszek 😊

Ich bin jetzt 5 Monate alt und im Februar 

werde ich meine Mama verlassen 😊

 

"Dorota schreibt:

Little Francis ist bereits 5 Monate alt, also wird er Anfang Februar bei uns unter sein. Wir können es kaum erwarten ... Wahrscheinlich wird es am Anfang etwas schwierig sein, wenn es um die Hunde geht, aber ich denke, dass wir im Frühjahr mit Francis und den Hunden gehen werden."

 

Und warum auch nicht?

Der kleine Mann besitzt ja von Haus aus schon das notwendige Tierschutzgen, um gleich mitzumachen 😊

 

Ich kenne mich mit diesen bildgebenden Verfahren nicht aus, denn zu meiner Zeit gab es das noch nicht, aber ich finde es äußerst erstaunlich, was man mit 5 Monaten schon alles erkennen kann ! 

 

Bleib weiterhin gesund und munter, kleiner Franciszek,

bis zum Februar ist es nicht mehr lang  

 

 

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Tierheim - DANKE für eure Hilfe ♥

 

 

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Sylwia und Edward und Krystyna - DANKE für eure Hilfe ♥


 

 

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... wir sagen DANKE ♥

 

♥ dem lieben Klaus, ohne den die Fahrt gar nicht möglich wäre

 

♥ unseren lieben Förderpaten der Projekte für Oma Marta, Dorotas Auffangstation und dem Tierheim Szczytno

 

♥ unserer lieben Schnüffi- und Zergelknüpferin für ihre besondere Hilfe für Oma Marta

 

♥ den lieben Spendern, die sonst zu den Masuren-Projekten finanziell beigetragen haben

 

♥ Herrn Horst Müller von Müller Gas für die kostenlose Bereitstellung des Transporters

 

♥ Herrn Hezel vom Bauklotz Hezel für Geschirr, Gläser und  weitere Küchenartikel für Oma Marta 

 

♥ Herrn Kiderlen von der örtlichen Apotheke Kiderlen für das "Wohlfühlpaket" für Oma Marta 

 

♥ Petfood Österreich für die Spende des Katzenfutters

 

♥ Kati Nilo für die Spende von 100 Euro für Transportkosten für 625 km (1/4) von insgesamt 2.500 km 

 

♥ Barbara König für die Spende von 7 BlutzuckerMessgeräten

 

♥ Regine Hopf für die Garderobe, Schmutzfangmatte, Transportkosten und Sanitätskästen vom Autohaus Hopf

  

♥ Maria Simon für die Spende von Lanzetten und Teststreifen

 

♥ Monika Rüsing von unserer befreundeten FB-Gruppe "Kölner für Tiere in Not" für die Spende von vielen

   nützlichen Medikamenten für unsere Senioren in der Geriatrie

 

♥ Ute Schwandner für die Spende von Einmalhandschuhen und Desinfektionsmittel

 

♥ Elke und Leo Ernenputsch für die Spende von 16 Euro für Transportkosten für 100 km 

 

♥ Autohaus Breitschwert für die vielen Sanitätskästen